Gruppenreise Botswana 2021 - Landsafari

Unser Teilhaber Berno, welcher unser Team sehr stark in Ägypten unterstützt, hat eine Safari der etwas anderen Art gemacht und wir überlegen uns nun, dies ebenfalls als Gruppenreise anzubieten.

 

Auch in der Wildnis ist man, ähnlich wie im Meer, in einer komplett anderen Welt, sieht Tiere und Landschaften, die man sonst nicht sieht. Es gibt ab und zu Situationen, wo man Respekt bekommt und ist ebenfalls sehr auf sein Buddy angewiesen!

 

Ocean Window plant nun eine solche Reise als Gruppenreise, unter der Leitung von Berno und seiner Freundin Tanja, im Sommer/Herbst 2021 anzubieten.

 

Bei grundsätzlichem Interesse wären wir froh um eine nicht bindende Nachricht Eurerseits. Solltet Ihr Fragen haben, so zögert nicht uns zu kontaktieren unter:

 

dive@oceanwindow.ch oder Telefon: +41 (0)56 410 11 41

 

 

 

Ja und wie ist das denn nun so und was würde mich erwarten???

Hier mal ein Bericht von Berno und Tanja's Wildniss Safari im Oktober 2019.
So anders als eine Tauchsafari ist es nun auch nicht. ....

Am 19. Oktober 2019 stiegen Berno und Tanja, nach monatelangen Vorbereitungen ins Flugzeug und flogen von Zürich über München und Johannesburg nach "Kasane" im Norden von Botswana, wo sie nach 23 Stunden Reisezeit ankamen. Am Flughafen wurden sie vom lokalen Agenten im Empfang genommen und konnten direkt Ihr "Zuhause" für die nächsten 2 Wochen in Empfang nehmen: Einen Toyota Landcruiser, 4.2L Turbodiesel mit 4x4, Long Range 130L-Dieseltank und Zelt auf dem Dach.

Das Abenteuer beginnt mit einem Einkauf im lokalen Supermarkt, der im Übrigen genau so ausgestattet ist wie ein Supermarkt in der Schweiz, wo sie Lebensmittel und Wasser (130 Liter!) für die nächsten 12 Tage einkauften.

Dann fuhren sie zum ersten Zeltplatz, der direkt vor den Toren des "Chobe" Nationalparks gelegen war. Hier stellten sie zum ersten Mal ihr Zelt auf und verbrachten die erste Nacht, noch in relativer Zivilisation, denn immerhin war dieser Zeltplatz noch eingezäunt und somit ziemlich sicher.

 

Am nächsten Morgen standen sie, wie auf Tauchsafari auch, bei Sonnenaufgang auf und fuhren nach einem kleinen Frühstück los. In den Nationalparks muss man ebenfalls jeweils die richtige "Permission" haben und nachdem dies geklärt war begann es mit dem ersten "Check-Dive": Tiefsand fahren, Fahren mit Untersetzung und Differentialsperre, Elefanten ausweichen, Giraffen umfahren und atemberaubende Landschaften geniessen. Dazwischen die "Riffbärschchen" der botswanischen Steppe: Impalas, Zebras, Antilopen und Baboons (Affen).


Der zweite Zeltplatz (Ihaha) liegt mitten im Chobe Nationalpark und hier war die erste Nacht in der Wildnis. Beim Eindunkeln zunächst noch eine Giraffe vor den "Ablutions" (sanitäre Anlagen) - nicht so schlimm – kurze Zeit später Elefanten, die keine 10 Meter vom Auto entfernt vorbeiliefen.

 

Am nächsten Tag weiter "Tauchgänge" im Chobe Nationalpark wonach es zum nächsten Zeltplatz "Muchenje Campsite" ging. Hier mussten Berno und Tanja ihr Hab und Gut gegen ziemlich aggressive Baboons verteidigen, ähnlich wie Triggerfische, die gerade ein Nest gebaut haben.

 

Von Muchenje ging es am nächsten Morgen weiter in Richtung "Savuti". Eine lange Fahrt von 4.5 Stunden, sehr holperig und mit ziemlich anstrengenden "Tiefsandpassagen", welche man mit Gegenströmung unter Wasser vergleichen kann. Bei "Savuti" angekommen das Zelt aufstellen, Lagerfeuer machen, Kleider unter der Dusche waschen und Abendessen kochen, um danach bei Löwengebrüll früh ins Bett zu gehen.

 

Am nächsten Tag verlassen Berno und Tanja den Nationalpark und machen sich auf dem Weg in Richtung des "Moremi Game Reserve", wo sie die beiden nächsten Nächte auf der "Mbudi Campsite" kurz vor dem Dörfchen "Khwai" verbringen werden. Unterwegs eine sehr schöne, wenn auch sehr seltene Begegnung: Geparden am Strassenrand. So schön und elegant, wie Fuchsschwanzhaie beim Daedalus Reef…

Beim Zeltplatz konnten sie zunächst nicht mal auf den vorgesehenen Platz, da eine Gruppe von ca. 50 Elefanten den Standplatz besetzen. Als die Elefanten dann weg waren, konnten sie sich einrichten und zu Abend essen.

 

Beim Einsetzen der Dunkelheit (geht also gleich schnell oder gar schneller als in Ägypten), kamen dann die Flusspferde aus dem Wasser und fingen mit lautem Geschmatze an zu grasen. Beindruckend wie Walhaie, die vorbeischwimmen.

 

Am nächsten Morgen dann eine weitere Pirschfahrt und unzählige Tiersichtungen, um am Nachmittag relativ früh zum Zeltplatz zurückzukehren, wo die beiden eine "Mokoro-Fahrt" (das typisch afrikanische Holzstamm-Kanu) unternommen haben an trinkenden Elefanten und Giraffen vorbei, mit wunderschönen Vögeln und weitere Tiere. Das Ganze fast meditativ…

Am nächsten Tag ging es weiter in den Moremi Park hinein, wo die nächste Campsite "Xakanaxa" mit weiteren Überraschungen wartete. Am Nachmittag bekamen Berno und Tanja auf ihrem Zeltplatz Besuch! Ein riesiger Elefant (ca. 4 Meterhoch) kam bis auf einen Meter an den Campingtisch, an dem die Beiden gerade ihren Apero tranken. Wow, beindruckend und etwas beängstigend, wie wenn ein Hammerhai bis auf einen Meter an Einem herankommt!

 

Ähnlich wie beim Tauchen, ist auch "Game Driving" mit Navigation verbunden und man kann sich auch "vertauchen", was Berno und Tanja am nächsten Tag erlebten. Nach 2 Stunden vermeintlich in Richtung Süd-West gefahren zu sein, kehrten die Beiden um und fuhren wiederum 2 Stunden vermeintlich nach Nord-Osten. Nur, da war kein Zeltplatz, da war gar nichts. Nicht einmal Strassen, sondern gar nix! In the middle of nowhere mussten sie zunächst sehr leer schlucken, um dann querfeldein doch noch ein Strässchen zu finden, von wo aus da GPS den Weg zurück lotsen konnte.

Am nächsten Tag fuhren die Beiden zum "Third Bridge Tented Lodge", wo sie die nächsten zwei Nächte verbringen würden als Abschluss der Self Drive Safari" und mit bereits etwas mehr Luxus, als die letzten neun Nächte: echtes Bett, eigenes WC, eigene Dusche und Stromanschluss. Luxus pur! 

Nach weiteren Game Drives mit Brückenquerungen, Wasserquerungen und wiederum endlos vielen Wildtieren dann endlich die ersehnten "Mantas": zunächst zwei Löwinnen am Strassenrand und fünf Minuten später dann auch noch zwei Löwen-Männchen! Mega-Begegnungen.

 Am letzten Tag packten Berno und Tanja die übrig gebliebenen Lebensmittel als Geschenktaschen ein und verschenkten diese unterwegs nach "Maun" an zufällig vorbeilaufende Botswaner, die allesamt sehr erfreut über die Geschenke waren.

 

In Maun übernachteten sie dann in der "Crocodile Lodge", von wo aus es am nächsten Tag per Kleinflugzeug mitten ins "Okawanga Delta" ging, wo sie noch zwei Nächte in einer Lodge verbrachten und geführte Game Drives mit dem lokalen "Abdo" (in diesem Falle "GT", genannt "Gin Tonic") unternahmen und dabei wiederum mehrere Löwen und Löwinnen, Giraffen, Elefanten und Zebras sahen, sowie ganz am Schluss, endlich auch noch einen Leoparden!

 

Dann ging es leider wieder zurück nach Maun und anschliessend wieder via Johannisburg und München zurück nach Zürich.


Das Fazit der Beiden: wunderschön, kaum in Worten fassbar, einmalig und unter dem Strich sehr mit einer Tauchsafari in unbekannten Gewässern vergleichbar.

 

Auch in der Wildnis ist man, ähnlich wie im Meer, in einer komplett anderen Welt, sieht Tiere und Landschaften, die man sonst nicht sieht. Es gibt ab und zu Situationen, wo man Respekt bekommt und ist ebenfalls sehr auf sein Buddy angewiesen!

 

Wie gesagt, überlegt Ocean Window eine solche Reise als Gruppenreise in Sommer/Herbst 2021 anzubieten. Mit 4-5 Autos eine ähnliche Reise unter Leitung von Berno & Tanja. Bei grundsätzlichem Interesse wären wir froh um eine nicht bindende Nachricht Eurerseits. Solltet Ihr Fragen haben, so zögert nicht uns zu kontaktieren.